Wasserstoff wird Wirklichkeit
Wir machen H2 zur Säule eines verlässlichen Energiesystems.
Das ist GET H2
Wasserstoff kann ein wichtiger Baustein zur Defossilierung der Industrie und der anderen Sektoren sein. Die mehr als 50 GET H2-Partner realisieren Projekte entlang der gesamten H2-Wertschöpfungskette: von Elektrolyse, Import, Transport und Speicherung bis zur Anwendung. Gemeinsam legen wir damit die Grundlage für eine zukunftsfähige Wasserstoffwirtschaft in Deutschland.
H2-Projekte
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Erzeugung300 MW Elektrolyse (GET H2 Nukleus)
RWE
Das Projekt GET H2 Nukleus umfasst die Errichtung einer Elektrolyseanlage am Standort des Gaskraftwerks Emsland in Lingen (Ems), Landkreis Emsland, Niedersachsen. Die Anlage wird in drei Ausbaustufen mit einer Gesamtleistung von 300 Megawatt (MW) errichtet. Das Projektziel ist die großskalige, kommerzielle Erzeugung von den RFNBO-Kriterien entsprechendem Wasserstoff, der an industrielle Abnehmer geliefert wird.
Das Vorhaben wird im Rahmen des IPCEI-Programms Hy2Infra (Important Project of Common European Interest) gefördert. Die Förderung erfolgt durch den Bund und das Land Niedersachsen. Inbetriebnahme der ersten 200 MW ist für 2026 geplant, die Erweiterung auf 300 MW für 2027. Die Anlage erzeugt bei Volllast 5,6 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff pro Stunde.Erzeugung -
AnwendungH2 Solution Lab for Hydrogen Applications
Westfälische Hochschule
An der Westfälischen Hochschule entsteht ein H2 Solution Lab als zentrale Plattform zur Entwicklung und Erprobung erneuerbarer Wasserstoffanwendungen. Das Labor bindet regionale Unternehmen ein, bietet moderne Labor- und Testfeldinfrastruktur und unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Integration von Wasserstofftechnologien in bestehende Produktionsprozesse. Durch systematischen Wissenstransfer werden praxisnahe Lösungen entwickelt und in die Anwendung gebracht. Auf diese Weise stärkt das Projekt die regionale Innovationskraft im Bereich Wasserstoff, fördert Wertschöpfung und Beschäftigung und unterstützt die Energietransformation. Mit der Entwicklung marktnaher Anwendungen leistet das Lab einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung der Region.Anwendung -
TransportWasserstoff-Trainingsstrecke Werne
OGE
Der Aufbau eines flächendeckenden Wasserstoff-Transportnetzes erfordert neben der technischen Infrastruktur auch einen Wissens- und Kompetenzaufbau bei den technischen Mitarbeitenden. Deshalb hat OGE die H2-Trainingsstrecke in Werne gebaut. Hier kann der Umgang mit dem Molekül unter realen Bedingungen geübt und die betrieblichen Abläufe trainiert werden. In einer 3-tägigen Schulung werden sowohl theoretische, insbesondere aber praktische Inhalte vermittelt. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. (GWI) und dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) angeboten.Transport -
Anwendung, ErzeugungSALCOS (Salzgitter Low CO2 Steelmaking)
Salzgitter AG
Die Salzgitter AG stellt am Standort Salzgitter in Niedersachsen die Stahlproduktion auf Wasserstoff um. Das Programm SALCOS® (Salzgitter Low CO2 Steelmaking) vermeidet die Entstehung von CO₂ direkt im Produktionsprozess. Die erste Ausbaustufe besteht aus einer Direktreduktionsanlage mit 2 Millionen Tonnen Jahreskapazität, einem Elektrolichtbogenofen und einer 100-MW-Elektrolyseanlage zur Wasserstofferzeugung auf dem Werksgelände.
Das IPCEI-Projekt wird mit rund einer Milliarde Euro durch den Bund und das Land Niedersachsen gefördert. Der Produktionsstart ist für das erste Halbjahr 2027 geplant. Im ersten Schritt wird rund ein Drittel der Produktion auf das wasserstoffbasierte Verfahren umgestellt. Die vollständige Transformation bis Mitte der 2030er Jahre soll die CO₂-Emissionen um über 95 Prozent reduzieren.Anwendung, Erzeugung -
TransportH2-Leitung Legden-Marl-Scholven
SYNEQT (Evonik)
Das Pipelinesystem von SYNEQT verbindet den Chemiepark Marl und die Raffinerie Scholven in Nordrhein-Westfalen mit dem Wasserstoffkernnetz. Die Gesamtstrecke umfasst mehr als 50 Kilometer betriebsbereite Pipeline, davon wurden 41 Kilometer einer bestehenden Erdgasleitung auf Wasserstoff umgestellt und 13 Kilometer neu gebaut. Ergänzend wurden neue Abschnitte errichtet, darunter eine drei Kilometer lange Pipeline durch den Chemiepark Marl sowie eine zehn Kilometer lange Verbindung nach Gelsenkirchen-Scholven zur Raffinerie. Das System ermöglicht den Transport von maximal 50.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr und bringt erneuerbaren Wasserstoff direkt zu industriellen Abnehmern. Das Projekt ist Bestandteil der Initiative GET H2 Nukleus und wurde von SYNEQT gemeinsam mit Partnern aus der Wasserstoff-Wertschöpfungskette realisiert. Ziel ist die Verbindung der Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff in Norddeutschland mit industriellen Abnehmern in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. SYNEQT schloss die Arbeiten an der Pipeline-Gesamtstrecke von Legden über Marl bis Gelsenkirchen-Scholven in knapp zwei Jahren intensiver Projektarbeit ab. Dabei wurden sechs Stationen im Rahmen der Umstellung einbezogen. Die Pipeline stärkt die Rolle des Chemieparks Marl als Wasserstoff-Knotenpunkt.Transport -
TransportFlow-making hydrogen happen Stufe 1
GASCADE
Im Dezember 2025 wurden 400 Kilometer Wasserstoff-Pipeline in Betrieb genommen. Dafür wurden bestehende Leitungen mit Wasserstoff befüllt. Die Strecke verläuft von Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern bis Bobbau in Sachsen-Anhalt.Transport
300 MW Elektrolyse (GET H2 Nukleus)
Das Projekt GET H2 Nukleus umfasst die Errichtung einer Elektrolyseanlage am Standort des Gaskraftwerks Emsland in Lingen (Ems), Landkreis Emsland, Niedersachsen. Die Anlage wird in drei Ausbaustufen mit einer Gesamtleistung von 300 Megawatt (MW) errichtet. Das Projektziel ist die großskalige, kommerzielle Erzeugung von den RFNBO-Kriterien entsprechendem Wasserstoff, der an industrielle Abnehmer geliefert wird.
Das Vorhaben wird im Rahmen des IPCEI-Programms Hy2Infra (Important Project of Common European Interest) gefördert. Die Förderung erfolgt durch den Bund und das Land Niedersachsen. Inbetriebnahme der ersten 200 MW ist für 2026 geplant, die Erweiterung auf 300 MW für 2027. Die Anlage erzeugt bei Volllast 5,6 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff pro Stunde.
H2 Solution Lab for Hydrogen Applications
An der Westfälischen Hochschule entsteht ein H2 Solution Lab als zentrale Plattform zur Entwicklung und Erprobung erneuerbarer Wasserstoffanwendungen. Das Labor bindet regionale Unternehmen ein, bietet moderne Labor- und Testfeldinfrastruktur und unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Integration von Wasserstofftechnologien in bestehende Produktionsprozesse. Durch systematischen Wissenstransfer werden praxisnahe Lösungen entwickelt und in die Anwendung gebracht. Auf diese Weise stärkt das Projekt die regionale Innovationskraft im Bereich Wasserstoff, fördert Wertschöpfung und Beschäftigung und unterstützt die Energietransformation. Mit der Entwicklung marktnaher Anwendungen leistet das Lab einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung der Region.
Wasserstoff-Trainingsstrecke Werne
Der Aufbau eines flächendeckenden Wasserstoff-Transportnetzes erfordert neben der technischen Infrastruktur auch einen Wissens- und Kompetenzaufbau bei den technischen Mitarbeitenden. Deshalb hat OGE die H2-Trainingsstrecke in Werne gebaut. Hier kann der Umgang mit dem Molekül unter realen Bedingungen geübt und die betrieblichen Abläufe trainiert werden. In einer 3-tägigen Schulung werden sowohl theoretische, insbesondere aber praktische Inhalte vermittelt. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. (GWI) und dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) angeboten.
SALCOS (Salzgitter Low CO2 Steelmaking)
Die Salzgitter AG stellt am Standort Salzgitter in Niedersachsen die Stahlproduktion auf Wasserstoff um. Das Programm SALCOS® (Salzgitter Low CO2 Steelmaking) vermeidet die Entstehung von CO₂ direkt im Produktionsprozess. Die erste Ausbaustufe besteht aus einer Direktreduktionsanlage mit 2 Millionen Tonnen Jahreskapazität, einem Elektrolichtbogenofen und einer 100-MW-Elektrolyseanlage zur Wasserstofferzeugung auf dem Werksgelände.
Das IPCEI-Projekt wird mit rund einer Milliarde Euro durch den Bund und das Land Niedersachsen gefördert. Der Produktionsstart ist für das erste Halbjahr 2027 geplant. Im ersten Schritt wird rund ein Drittel der Produktion auf das wasserstoffbasierte Verfahren umgestellt. Die vollständige Transformation bis Mitte der 2030er Jahre soll die CO₂-Emissionen um über 95 Prozent reduzieren.
H2-Leitung Legden-Marl-Scholven
Das Pipelinesystem von SYNEQT verbindet den Chemiepark Marl und die Raffinerie Scholven in Nordrhein-Westfalen mit dem Wasserstoffkernnetz. Die Gesamtstrecke umfasst mehr als 50 Kilometer betriebsbereite Pipeline, davon wurden 41 Kilometer einer bestehenden Erdgasleitung auf Wasserstoff umgestellt und 13 Kilometer neu gebaut. Ergänzend wurden neue Abschnitte errichtet, darunter eine drei Kilometer lange Pipeline durch den Chemiepark Marl sowie eine zehn Kilometer lange Verbindung nach Gelsenkirchen-Scholven zur Raffinerie. Das System ermöglicht den Transport von maximal 50.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr und bringt erneuerbaren Wasserstoff direkt zu industriellen Abnehmern. Das Projekt ist Bestandteil der Initiative GET H2 Nukleus und wurde von SYNEQT gemeinsam mit Partnern aus der Wasserstoff-Wertschöpfungskette realisiert. Ziel ist die Verbindung der Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff in Norddeutschland mit industriellen Abnehmern in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. SYNEQT schloss die Arbeiten an der Pipeline-Gesamtstrecke von Legden über Marl bis Gelsenkirchen-Scholven in knapp zwei Jahren intensiver Projektarbeit ab. Dabei wurden sechs Stationen im Rahmen der Umstellung einbezogen. Die Pipeline stärkt die Rolle des Chemieparks Marl als Wasserstoff-Knotenpunkt.
Blick nach vorne
Next Steps auf dem Weg zur H2-Wirtschaft
Das kann die Politik tun, um die Bremsen beim Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft zu lösen
RED-III: Grünstromkriterien flexibilisieren
Netzentgeltbefreiung für Elektrolyseure
Nutzen-statt-Abregeln ausweiten
Wirtschaftlichen Einsatz von H2 sicherstellen
Fragen und Fakten rund um Wasserstoff
Der Transport über lange Strecken erfolgt in der Regel über in der Erde verlegte Leitungen, sogenannte Pipelines. Hierfür werden hauptsächlich bestehende Leitungen verwendet, die heute Teil des Erdgas-Fernleitungsnetzes sind. Diese Pipelines können für den Transport von Wasserstoff umgestellt werden.
Im Projekt GET H2 Nukleus zum Beispiel werden größtenteils bereits vorhandene Rohrleitungen genutzt. Auf der insgesamt rund 130 Kilometer langen Strecke werden 115 Kilometer bestehende Pipelines, die aktuell Erdgas transportieren, auf den Transport von Wasserstoff umgestellt. 15 Kilometer Pipeline werden als Teilneubau von Evonik zwischen Marl und Gelsenkirchen-Scholven umgesetzt.
Das Wasserstoff-Kernnetz, dass bis 2032 schrittweise in Deutschland aufgebaut wird, wird rund 9.000 Kilometer Leitungen umfassen. Etwa 60% davon sind bestehende Leitungen, der andere Teil wird neu gebaut.
Bislang wird Wasserstoff fast ausschließlich als Rohstoff in der Industrie eingesetzt. In der chemischen und petrochemischen Industrie spielt er als Teil einer Vielzahl von Produktionsprozessen eine wichtige Rolle. Auch in der Lebensmittelindustrie wird er z.B. zur Fetthärtung verwendet. In diesen Anwendungen kann Wasserstoff nicht durch Strom ersetzt werden. Als Energieträger wird Wasserstoff in Deutschland bisher nur in geringen Mengen eingesetzt. Insgesamt werden in Deutschland rund 55-60 TWh pro Jahr verbraucht (Deutscher Bundestag, Stand 2020). Dieser Bedarf wird nach Einschätzung der Bundesregierung bis 2030 auf 90-110 TWh pro Jahr ansteigen. Neben dem Einsatz in den bestehenden Bereichen soll vor allem erneuerbarer Wasserstoff den CO₂-Ausstoß sowohl in Stahlwerken als auch durch die Produktion erneuerbarer synthetischer Kraftstoffe für Luft-, Schiffs- und Schwerlastverkehr reduzieren. Diskutiert werden auch die Wärmeerzeugung sowie und Absicherung der Stromerzeugung über Wasserstoff.
Es gibt zahlreiche Länder und Regionen, die ein großes Potenzial für Erzeugung und Export von erneuerbarem Wasserstoff haben. Rund 70% des Wasserstoffs, der in Deutschland eingesetzt werden soll, soll laut Nationaler Wasserstoffstrategie importiert werden. Ein maßgeblicher Teil soll aus Norwegen, Spanien, nord- und westafrikanischen Ländern sowie südamerikanischen Ländern kommen. Die Bundesregierung hat mit mehreren Ländern bereits Gespräche über einen Import von Wasserstoff geführt und Partnerschaften geschlossen.
Wasserstoff aus europäischen oder an Europa angrenzenden Ländern, wie z.B. den nordafrikanischen oder den skandinavischen Ländern, kann über Rohrleitungssysteme importiert werden. Der Wasserstofftransport funktioniert dann ähnlich wie der inländische Transport oder der aktuelle Import von Erdgas.
Wird Wasserstoff aus entfernten Ländern wie z.B. Brasilien oder Namibia importiert, wird er per Schiff zu den deutschen und europäischen Häfen gebracht. Der Wasserstoff wird dann entweder transportiert in stark gekühlter, flüssiger Form, als sogenanntes Wasserstoffderivat wie z.B. Ammoniak oder gebunden an einen flüssigen Träger, einen Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC). An den Häfen wird der Wasserstoff wieder in Gas umgewandelt und in das Wasserstoffnetz eingespeist und verteilt.
Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im GET H2 Factsheet H2-Import.
Nein. Der Transport von Wasserstoff über Leitungen ist eine erprobte Technologie. In Deutschland und vielen anderen Ländern bestehen bereits seit Jahrzehnten privatwirtschaftliche Wasserstoffnetze, die sicher betrieben werden, z.B. von Air Liquide im Rheinland und Ruhrgebiet, von BASF in Ludwigshafen oder von Linde in Leuna. Der Betrieb und die Überwachung des Leitungssystems erfolgen fachlich versiert und sorgfältig. Somit wird kontinuierlich Sorge getragen, alle möglichen Gefahren zu minimieren.
Der zusätzliche Stromverbrauch durch die Elektrolyseure muss durch einen verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien und durch eine Importstrategie für Erneuerbare Energien gedeckt werden. 2025 wurden rund 56% des in Deutschland verbrauchten Stroms aus Erneuerbaren Energien. Dieser Anteil muss deutschlandweit weiter anwachsen.
Es ist jedoch nicht sinnvoll, mit dem Beginn der Wasserstoffproduktion zu warten, bis der gesamte Strombedarf durch Erneuerbare Energien gedeckt ist. Denn sowohl die Stromerzeugung aus Wind und Sonne als auch die Stromnachfrage schwanken ganz natürlich. Um zu jedem Zeitpunkt die Stromnachfrage zu decken, müssten viele Wind- und PV-Anlagen gebaut werden. In sehr windigen oder sonnigen Phasen müssen dagegen bereits heute Anlagen abgeschaltet werden, um ein Überangebot auszugleichen. Wasserstoff macht es möglich, Strom aus Wind- und PV-Anlagen zu speichern, um die Erzeugungsschwankungen auszugleichen.
Unabhängig von dem Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur wird die Erreichung der Klimaziele mit einem stark steigenden Strombedarf und einem notwendigen Ausbau dieser Kapazitäten einhergehen.
Hierfür werden hauptsächlich sogenannte Kavernenspeicher verwendet. Das sind in der Regel unterirdische Salzkavernen, die bereits seit Jahrzehnten für die Speicherung von Erdgas sicher eingesetzt werden und für die Speicherung von Wasserstoff umgerüstet werden. Zusätzlich können neue Salzkavernen für die Speicherung von Wasserstoff bereit gemacht werden.
Die überwiegende Zahl der bestehenden Erdgasspeicher und der geplanten Wasserstoffspeicher befindet sich im Nordwesten Deutschlands. Knapp 90% aller potenziellen Kavernenspeicher Europas liegen in Ostfriesland, im Oldenburger Land und im Münsterland. Ein erster Wasserstoffspeicher, der 2026 an das Projekt GET H2 Nukleus angeschlossen werden soll, liegt in Gronau-Epe.
Im kleineren Maßstab können auch Röhrenspeicher oder Gastanks eingesetzt werden. Verwendet werden generell nur erprobte und sichere Technologien.
Integrierte Infrastruktur
In Lingen im Emsland liegt die Wiege von GET H2. Die integrierte Infrastruktur von Lingen bis nach Gelsenkirchen, die Erzeugung, Speicherung und industrielle Anwendung verbindet, ist eines der zentralen Projekte der Partner. Dieses Vorreiterprojekt wurde im Rahmen des IPCEI-Programms der EU mit Bundes- und Landesmitteln gefördert.
Durch den frühen Start konnten bereits 2025 die ersten Leitungen in Betrieb genommen werden, im August 2026 wurde der erste Wasserstoff aus der Elektrolyse in Lingen nach Marl transportiert. 2027 folgen die 200 MW Elektrolyse, der erste Kavernenspeicher für Wasserstoff und weitere Leitungsverbindungen.
GET H2 Live-Talks
Die GET H2 Live-Talks bei LinkedIn beleuchten zentrale Fragen zur Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft in Deutschland: von der Erzeugung des Wasserstoffs über Planung und Ausbau der H2-Infrastruktur bis hin zu Anwendungen in Industrie und Mittelstand.
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H2-Hochlauf – Kommt da noch was?
Zu Gast: Kerstin Andreae, Hauptgeschäftsführerin des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.)
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Wie sicher ist der Umgang mit H2?
Zu Gast: Ann-Christin Fleer (OGE) und Alexander Redenius (Salzgitter AG)
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H2-Import – Wie kommt Wasserstoff nach Deutschland?
Zu Gast: Dr. Stefan Weiske und Dr. Julian Hümmer (beide Uniper Hydrogen GmbH)