Partner
Der erfolgreiche Aufbau einer deutschlandweiten integrierten Wasserstoffinfrastruktur ist das zentrale Ziel der Initiative GET H2. Die beteiligten Unternehmen und Institutionen treiben den H2-Hochlauf in Deutschland engagiert voran und leisten entscheidende Beiträge zur Planung, Entwicklung und Umsetzung verlässlicher, zukunftsfähiger Projekte. Gemeinsam arbeiten die GET H2 Partner kontinuierlich daran, die Vision einer leistungsstarken Wasserstoffwirtschaft in Deutschland Schritt für Schritt Realität werden zu lassen.
Förderpartner
Mit den Produkten und Dienstleistungen unter den Marken bp, Aral und Castrol erreicht bp in Deutschland täglich Millionen Menschen. Das Unternehmen sorgt für Mobilität zu Land, zu Wasser und in der Luft, für Wärme und für Produkte des täglichen Lebens. bp betreibt Raffinerien, produziert Kraftstoffe, Heizöl, Schmierstoffe und petrochemische Produkte, liefert Produkte, die an Großhändler, Zwischenhändler und über Tankstellen an Endkund:innen verkauft werden. Mit knapp 4.000 Ladepunkten ist Aral pulse einer der größten Ultraschnell-Ladeanbieter in Deutschland und mit Air bp versorgt das Unternehmen große und regionale Flughäfen mit Flugkraftstoffen.
Die GASCADE Gastransport GmbH verbindet mit ihrem Gas-Fernleitungsnetz fünf Länder und garantiert eine sichere Energieversorgung Deutschlands und Europas. Sie begleitet das Projekt, um die inhaltliche Detailausgestaltung des Konzeptes konstruktiv zu unterstützen und frühzeitig die Erweiterbarkeit des betrachteten Leitungssystems insbesondere in Richtung Ostwestfalen sowie Richtung Süden bis Frankfurt und Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern wie der CREOS Deutschland zu prüfen und ggf. vorzubereiten.
Die H2 Green Power & Logistics AG ist eine in Münster ansässige Gesellschaft, die für die Projektentwicklung, Unternehmensentwicklung und Einkauf/Import sowie Vertrieb von Wasserstoff verantwortlich ist. Die Wasserstoffwirtschaft baut auf den Elektrolyseanlagen in Magdeburg und Marl auf. Die H2-Distribution erfolgt quattromodal über Straße, Schiene, Power-to-Gas-Anwendungen sowie Binnenschifffahrt zwischen Duisburg, Berlin, Hamburg und Wilhelmshaven (dort H2 Import-Terminal in der Entwicklung). Ergänzend gibt es Nachhaltigkeitsprojekte und -anlagen wie z.B. zur Wasseraufbereitung und Wärmerückgewinnung.
Für die erste Markterschließung in der Wasserstoffwirtschaft im mobilen Sektor wird eine Zusammenarbeit mit diversen OEMs und Systempartnern aus der Nutzfahrzeugbranche für das Projekt „H2-Trucker“ implementiert. Es beinhaltet maßgeblich die Großkundenbelieferung für Flottenkunden im Nutzfahrzeugsektor für den Lebensmittel-, Groß- und Einzelhandel sowie die Industrie.
Die Nowega GmbH ist ein Fernleitungsnetzbetreiber mit Sitz in Münster. Das Tochterunternehmen der Erdgas Münster GmbH betreibt, wartet und vermarktet rund 1.500 Kilometer Gashochdruckleitungen. Das Leitungsnetz erstreckt sich von der niederländischen Grenze quer durch Niedersachsen und Teile Nordrhein-Westfalens bis in das Wendland und ist Teil der innereuropäischen Transportwege für Erdgas.
OGE lässt gasförmige Moleküle fließen. Wir schaffen und erhalten eine moderne, sichere sowie effiziente Infrastruktur für Erdgas, Wasserstoff und CO2. Unser Leitungsnetz mit über 12.000 Kilometern Länge ist elementar für die Energieversorgung Deutschlands und sichert den Wohlstand unserer Gesellschaft. Als marktführender Gasnetzbetreiber sind wir Pionier, Treiber und Ermöglicher von Energiewende und Klimaneutralität. Wir verstehen uns als Transformationsberater und Dienstleister für die Industrie, Kraftwerke, Verteilnetzbetreiber sowie unsere Partner aus Produktion und Politik. Mehr als 2.000 Menschen finden bei der OGE-Gruppe einen zukunftssicheren und modernen Arbeitsplatz. Im Interesse unserer Mitarbeitenden und Shareholder passen wir unser Geschäftsmodell fortwährend an eine nachhaltig profitable Entwicklung an.
Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.oge.net
RWE ist Gestalter und Schrittmacher der modernen Energiewelt. Mit ihrer Investitions- und Wachstumsoffensive trägt RWE maßgeblich zum Gelingen der Energiewende und zur Dekarbonisierung des Energiesystems bei. Für das Unternehmen arbeiten weltweit rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in fast 30 Ländern. Im Bereich Erneuerbare Energien ist RWE eines der führenden Unternehmen. RWE investiert Milliarden in den Ausbau ihres Erzeugungsportfolios, vor allem in Offshore- und Onshore-Wind, Solarenergie und Batteriespeicher. Es wird perfekt ergänzt um den globalen Energiehandel. Mit ihrem integrierten Portfolio aus Erneuerbare-Energien-Anlagen, Batteriespeichern und flexibler Erzeugung sowie einer breiten Projektpipeline an möglichen Neubauten ist RWE perfekt aufgestellt, um dem weltweit steigenden Strombedarf zu begegnen, der insbesondere durch die fortschreitende Elektrifizierung und künstliche Intelligenz vorangetrieben wird. RWE dekarbonisiert ihr Geschäft im Einklang mit dem 1,5-Grad-Reduktionspfad und steigt 2030 aus der Kohle aus. Bis 2040 wird RWE klimaneutral sein. Ganz im Sinne des Purpose – Our energy for a sustainable life.
Die Salzgitter AG verfolgt das Projekt SALCOS zur Reduktion von Treibhausgasemissionen der Stahlherstellung. In diesem Rahmen wird ein flexibler, schrittweiser Ersatz von Kokskohle durch Erdgas und H2 als Reduktionsmittel in der Eisenmetallurgie angestrebt. Dies könnte für das Werk Salzgitter, das sich an einem Endpunkt des Fernleitungsnetzes der NWG befindet, im Endausbau zu einem Bedarf von mehreren 100 Mio. m³ elektrolytischem H2 pro Jahr führen, der nicht notwendigerweise durch ausschließliche „on-site“-Produktion gedeckt werden kann.
Die SYNEQT GmbH ist ein führender Infrastrukturdienstleister und Chemieparkbetreiber an den Standorten Marl und Wesseling und eine 100prozentige Tochtergesellschaft der Evonik Industries AG. Das Unternehmen stellt kundenkritische Services für die Prozessindustrie bereit und gewährleistet einen sicheren sowie reibungslosen Betrieb für seine Kunden. Das Portfolio umfasst Energie- und Versorgungsleistungen, Logistik, Abfallmanagement, technische Services, Dienstleistungen rund um den Standortbetrieb sowie Standortentwicklung. Mit rund 3.500 Mitarbeitenden erwirtschaftete SYNEQT im Jahr 2025 einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro und ist ein zentraler und verlässlicher Partner für die Industrie in Deutschland.
SYNEQT ist ein Tochterunternehmen von Evonik.
Evonik: Leading beyond chemistry
Evonik geht mit der Verbindung aus Innovationsstärke und führender Technologiekompetenz über die Grenzen der Chemie hinaus. Das in mehr als 100 Ländern aktive Chemieunternehmen mit Sitz in Essen erwirtschaftete im Jahr 2024 einen Umsatz von 15,2 Milliarden € sowie ein Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von 2,1 Milliarden €. Der gemeinsame Antrieb der rund 32.000 Mitarbeiter: mit maßgeschneiderten Produkten und Lösungen als Superkraft für die Industrie den Kunden den entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu verschaffen – und dadurch das Leben der Menschen zu verbessern. In allen Märkten. Jeden Tag.
Die Thyssengas GmbH ist eine konzernunabhängige Gesellschaft und verbindet Energiequellen aus nah und fern. Wir transportieren jährlich bis zu 10 Mrd. Kubikmeter Gas über ein 4.200 Kilometer langes unterirdisches Transportnetz sicher und umweltschonend dorthin, wo es gebraucht wird. Dabei vernetzen wir gleichzeitig verschiedene Sektoren der Energieversorgung zu einem Gesamtkonzept. Wir sind überzeugt: Nur mit einer hochmodernen Gasinfrastruktur lassen sich die Ziele Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung der Energiewelt erreichen und in Einklang bringen. Das Gasnetz der Thyssengas, kombiniert mit Wasserstoff aus Wind- und Solarstrom oder anderen grünen Gasen, liefert das Energiemodell für die Zukunft.
Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen Uniper ist ein europäisches Energieunternehmen mit globaler Reichweite und Aktivitäten in über 40 Ländern. Mit rund 7.500 Mitarbeitenden spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle für eine sichere Energieversorgung in Europa – insbesondere in seinen Kernmärkten Deutschland, Großbritannien, Schweden und den Niederlanden. Mit 14 Gigawatt flexibler Kraftwerksleistung ist Uniper Rückgrat einer verlässlichen Stromerzeugung. Als ein führender Gashändler und einer der wichtigsten LNG-Importeure Nordwesteuropas stärkt Uniper die Versorgungssicherheit mit einem breiten Bezugsportfolio. Durch Investitionen in erneuerbare Energien, Wasserstoff und andere Formen CO2-armer Energieträger treibt Uniper zudem die Transformation des Energiesystems voran. Im Heimatmarkt Deutschland versorgt Uniper rund 1.000 Kommunen und Industrieunternehmen mit Energie und Dienstleistungen. Darüber hinaus ist Uniper Deutschlands größter Betreiber von Gasspeichern und Wasserkraftwerken.
Assoziierte Partner
ABO Energy entwickelt seit 25 Jahren mit großem Erfolg Erneuerbare-Energien-Projekte. Aktuell ist das Unternehmen mit mehr als 800 Mitarbeiter*innen in weltweit 16 Ländern auf vier Kontinenten tätig. Wind-, Solarparks und Speicher mit einer Leistung von 3,6 Gigawatt haben wir bereits umgesetzt. Nach der schlüsselfertigen Errichtung kümmert sich ABO Energy um die technische und kaufmännische Betriebsführung. Weitere Erneuerbare-Energien-Parks mit 17 Gigawatt entwickelt das Unternehmen derzeit. Einige dieser Projekte werden gezielt grünen Strom zur Wasserstoffproduktion bereitstellen. ABO Energy plant, auch selbst Elektrolyseure zu errichten.
Air Liquide ist eines der weltweit führenden Unternehmen bei Gasen, Technologien und Services für Industrie und Gesundheit. Die Air Liquide Deutschland GmbH betreibt in Deutschland ein ca. 250 km langes H2-Netzwerk zur Versorgung industrieller Kunden, zum Beispiel aus der Stahl- und Metallverarbeitung, Chemie und Lebens-mittelindustrie. Air Liquide entwickelt Absatz- und Produktionsstrategien für grünes und dekarbonisiertes H2 im industriellen Maßstab, als wesentlicher Beitrag zum Aufbau einer H2-basierten Infrastruktur. Des Weiteren ist Air Liquide Mitglied der Clean Energy Partnership (CEP) sowie Teil der Joint Venture H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co. KG und steuerte für den Aufbau und Betrieb einer flächendeckenden H2-Betankungsinfrastruktur für Pkw in Deutschland zehn Stationen bei.
Beschleunigung der Energiewende und Schaffung einer saubereren Zukunft Air Products (NYSE:APD) ist ein weltweit führendes Industriegaseunternehmen, das seit über 80 Jahren tätig ist und sich auf die Belieferung von Energie-, Umwelt- und aufstrebenden Märkten konzentriert. Air Products ist der weltweit größte Wasserstofflieferant mit über 80 Wasserstoffanlagen und 1100 km Wasserstoffpipelines weltweit. Das Unternehmen ist seit über 60 Jahren im Wasserstoffmarkt aktiv und in über 50 Ländern weltweit tätig. Air Products deutsche Zentrale ist in Hattingen. Air Products verfügt über praktische Betriebserfahrung mit über 250 Wasserstofftankstellenprojekten in 20 Ländern. Air Products hat sich verpflichtet, bis 2027 mindestens 15 Milliarden US-Dollar in Projekte für erneuerbaren und kohlenstoffarmen Wasserstoff weltweit zu investieren. Diese Projekte, die bereits in der Ausführung sind, umfassen grüne Wasserstoffanlagen im Nahen Osten und in den USA sowie blaue Wasserstoffprojekte in Kanada, den USA und den Niederlanden. Mit diesen Projekten führt Air Products den Weg zur Skalierung der sauberen Wasserstoffproduktion an, da diese für die Energiewende und die Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs und der Industrie wesentlich ist. Air Products zeigt der Welt, dass es die Technologie und die Fähigkeit besitzt, um eine sauberere Zukunft zu schaffen!
Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung.
Wasserstoff ist ein wichtiger Rohstoff für BASF und die chemische Industrie insgesamt. BASF stellt Wasserstoff hauptsächlich für den Eigenverbrauch her. Um hierbei zukünftig THG-Emissionen zu senken, arbeitet BASF an einem Verfahren zur treibhausgasarmen Wasserstoff-Erzeugung durch Methanpyrolyse. BASF bietet Katalysatoren an, mit denen aus Wasserstoff und CO2 Chemieprodukte herstellt werden können und entwickelt Katalysatoren zur Anwendung in Brennstoffzellen.
Die wunderschöne Kreisstadt Coesfeld liegt mit ihren rund 37.000 Bürgerinnen und Bürgern im Herzen des Münsterlands. Sie ist ein starkes Mittelzentrum und Arbeitsplatzzentrum für die Region.
Für unsere Unternehmen und Bürger:innen möchten wir die Möglichkeit schaffen, grünen Wasserstoff zu beziehen und auch zu produzieren. So können wir einen weiteren Baustein in Richtung Klimaschutz setzen. Als Partnerin der Initiative schaffen wir die Grundlagen für diese Chance.
Die CREOS Deutschland GmbH versorgt mit ihrem ca. 1.650 km langen Gashochdrucknetz Industrieunternehmen, Kraftwerke sowie 340 Städte und Gemeinden im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Sie begleitet das Projekt, um die inhaltliche Detailausgestaltung des Konzeptes konstruktiv zu unterstützen und frühzeitig die Erweiterbarkeit des betrachteten Leitungssystems insbesondere Richtung Süden (Richtung Ludwigshafen und Saarbrücken) in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern wie der GASCADE zu prüfen und ggf. vorzubereiten.
Die Culimeta Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Bersenbrück hat sich darauf spezialisiert, hochwertige, technologische Textilien auf Glasfaserbasis zu entwickeln und zu produzieren. Schwerpunkte liegen dabei auf der thermischen, elektrischen, akustischen Isolierung sowie der Kunststoffverstärkung. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1926 hat sich das Leistungsportfolio des technologischen Vorreiters stetig weiterentwickelt – Culimeta Produkte sind heute in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens zu finden.
An weltweit neun Standorten sind über 500 Mitarbeiter auf einer Betriebsfläche von mehr als 60.000 qm im Einsatz. Die systematische Umstellung der Produktion auf nachhaltige Prozesse schreitet mit großen Schritten voran. So konnten bereits Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 1,5 MWp installiert werden. Auch der Anschluss an ein Fernwärmenetz steht kurz bevor.
Durch die Förderung des grünen Wasserstoffs möchte Culimeta nun auch diese innovative Technologie nutzbar machen, ein Zeichen für nachhaltiges Wirtschaften setzen und die eigene Klimabilanz kontinuierlich verbessern.
Am Anfang stand die Erarbeitung einer gemeinsamen Vision zur Sektorenkopplung durch grünen Wasserstoff – gemeinsam mit den Netzwerkpartnern der Energie-Achse Ems. Das Emsland versteht sich dabei als Initiator und zugleich Nukleus mit Strahlkraft in die Ems Achse, in die benachbarten Niederlande und nach NRW.
Ein Erfolgsrezept der Region ist ihre Vernetzung: Die industrielle Nutzung von grünem Wasserstoff oder von Produkten aus grünem Wasserstoff erfordert Partner. Die Region hat diese mit am Tisch – über ihre Netzwerke und auf Augenhöhe. Die Sektoren Industrie, Mobilität und Energie können hier mit Blick auf übermorgen optimal gekoppelt werden. Denn weder Kreuzfahrtschiffe, Landmaschinen noch Lkw werden wirtschaftlich und leistungsfähig allein akkubetrieben fahren können. Hier werden ergänzende Lösungen mit Wasserstoff benötigt. Das Emsland kann und will diese gemeinschaftlich erarbeiten.
ENERTRAG erbringt alle Dienstleistungen rund um erneuerbare Energien. Wir führen Strom, Wärme und Mobilität in allen Lebensbereichen effizient zusammen. Als Energieerzeuger mit einer Jahresproduktion von 1,5 TWh im Bestand und einem Servicenetzwerk mit über 1.120 Windenergieanlagen wissen wir dabei auch aus eigener Erfahrung, was für unseren Kunden wichtig ist. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in Europa vereinen unsere rund 540 Mitarbeiter alle Kompetenzen, die für erfolgreichen Betrieb und effiziente Instandhaltung, aber auch für eine bürgernahe Planung und zuverlässigen Bau von Energieanlagen und Netzen bis hin zu kompletten Verbundkraftwerken erforderlich sind.
Wir sind immer eine Energie voraus – sei es bei Sektorkopplung, Beteiligungsmodellen oder bedarfsgerechter Nachtkennzeichung.
Die ENGIE-Gruppe ist ein internationales Energieunternehmen mit über 160.000 Mitarbeitern auf 5 Kontinenten (davon rund 4.200 in Deutschland) und ist weltweit Vorreiter beim Übergang zur CO2-Neutralität „as a service“. Storengy, eine Gesellschaft der ENGIE-Gruppe, ist weltweit führend in der unterirdischen Speicherung von Erdgas und betreibt im Norden Deutschlands Salzkavernenspeicher in Lesum, Harsefeld und Peckensen.
Grüner Wasserstoff spielt eine entscheidende Rolle beim Ausbau erneuerbarer Energien und bei der Dekarbonisierung des Energiesystems. Wir möchten grünen Wasserstoff und weitere grüne Gase auf Basis erneuerbarer Energien erzeugen, transportieren und speichern, um diese für den Verbrauch in den Bereichen Mobilität, Industrie und Wärme bereitzustellen. Zu unseren Referenzen zählt das Power-to-Gas Projekt HyNetherlands, das einen grenzüberschreitenden Anknüpfungspunkt zur GET H2 Initiative darstellen kann.
Das Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. (GWI) ist ein anerkanntes und weit über die Region NRW hinaus etabliertes Forschungsinstitut des deutschen Gasfachs und wurde 1937 gegründet. Das GWI ist im Rahmen seiner Forschung und Entwicklungsarbeit in mehrere Projekte zum Thema Flexibilisierung des zukünftigen Energiesystems auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene involviert. Darüber hinaus bringt das GWI durch seine anwendungsnahen Forschungsaktivitäten eine große Erfahrung bei Feld- und Labortests bzw. Demonstrationsprojekten sowie Datenmonitoring mit.
Gelsenkirchen ist Wasserstoff-Hotspot. Seit 1863. Was mit dem Gaswerk von Herbert & Mönting am Gelsenkirchener Hauptbahnhof und der Nutzung von Wasserstoff zur Straßenbeleuchtung („Leuchtgas“) begann und 1909 mit der ersten Ferngasleitung Deutschlands von der Zeche Rhein-Elbe in Gelsenkirchen zum Gaswerk Wanne-Eickel fortgeschrieben wurde, bildet heute die Grundlage für den Einstieg in die grüne Wasserstoffwirtschaft und die Transformation der Industrie zur Klimaneutralität: Die langjährige Wasserstoffkompetenz der Gelsenkirchener Akteure erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungskette – von der Erzeugung über den Transport bis hin zur Nutzung von Wasserstoff in chemischen Prozessen oder zur Wärmeerzeugung in der Industrie. Außerdem verfügt der Standort über historisch gewachsene Leitungsnetze für Strom, Erdgas, Kokereigas, Wasserstoff und Wärme sowie eine Hochschule, die seit mehr als 20 Jahren angewandte Forschung zum Thema Wasserstoff betreibt. Die Initiative „H2GE – Wasserstoffstandort Gelsenkirchen“ nutzt diese Kompetenzen und Standortvorteile. Sie bringt Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen und fördert den Austausch von Ideen und die Entwicklung von Projekten.
Hinter dem roten Signet der GMH Gruppe stehen mehr als 20 mittelständische Unternehmen aus den Geschäftsbereichen Stahlerzeugung, Stahlverarbeitung, Lenkungstechnik, Schmiedetechnik und Gusstechnik. Unsere Wertschöpfungsketten reichen von der Rohstoffbeschaffung und -verarbeitung bis hin zur einbaufertigen Komponente und sind eng mit Schlüsselindustrien wie Mobilität, Energie oder Maschinenbau verbunden. Die GMH Gruppe setzt in ihren Elektroöfen ausschließlich Schrott als Basisrohstoff ein und gehört damit zum Kern einer funktionierenden Stahl-Kreislaufwirtschaft.
Der kürzeste Weg in die CO2-Neutralität führt beim Stahl über die Elektroroute, wie sie den Ausgangspunkt unserer Produkte und Komponenten bildet. Gegenüber der traditionellen Erzeugung mit Hochöfen und Konvertern entsteht fünfmal weniger CO2 und der Anteil sinkt bei vollständiger Verfügbarkeit von grünem Strom noch einmal auf ein Drittel. Deshalb steht Elektrostahl für 30 Prozent der Rohstahlproduktion in Deutschland, aber für nur 3 Prozent der Emissionen der Eisen- und Stahlindustrie.
Die H2-Region Emsland ist Ansprechpartnerin für alle Themen rund um die Wasserstofftechnologie und offene Dialogplattform für Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger im Emsland. Im Netzwerk H2-Region Emsland sind die ansässigen Industrieunternehmen, zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region, Forschungseinrichtungen, Initiativen, aber auch Vertreter der öffentlichen Hand organisiert. Die Mitarbeit im Netzwerk steht allen regionalen Akteuren und Interessierten offen. Die Geschäftsstelle H2-Region Emsland ist bei der Energy Hub Emsland Entwicklungsgesellschaft mbH angesiedelt und wird vom Landkreis Emsland und der Stadt Lingen getragen. Das Team der Geschäftsstelle unterstützt regionale Akteure bei der Umsetzung von Wasserstoffprojekten und setzt eigene wirtschaftsfördernde Projekte um.
Die IHK Nord Westfalen ist mit rund 160.000 Mitgliedsunternehmen eine der größten Industrie- und Handelskammern Deutschlands. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts fördert sie die gewerbliche Wirtschaft in der Emscher-Lippe-Region und im Münsterland. Sie vertritt deren Gesamtinteresse gegenüber dem Staat und der Politik, engagiert sich für optimale Standortbedingungen im deutschen und internationalen Wettbewerb und nimmt anstelle des Staates hoheitliche Aufgaben wahr.
An der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung setzen wir uns für unternehmensfreundliche Rahmenbedingungen im IHK-Bezirk Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim ein. Dabei vertreten wir die Interessen von rund 61.000 Mitgliedsunternehmen. Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung für unsere Region und tragen dazu bei, gute Voraussetzungen für Wohlstand und Wachstum zu schaffen. Besondere Aufgabe ist es, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Mitglieder durch Kooperationen untereinander und mit der Wissenschaft zu fördern und so die Region positiv zu entwickeln.
In der Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschlands e.V. (ITAD) sind rund 80 Betreiber (von ca. 100) von thermischen Abfallbehandlungsanlagen (Müllverbrennungsanlagen, Ersatzbrennstoffkraftwerke) vertreten und zunehmend Klärschlamm- und Sonderabfallverbrennungsanlagen. ITAD-Anlagen werden überwiegend im KWK-Modus betrieben. Sie erzeugen Strom (ca. 10 Mio. MWh) und nutzen die Abwärme (ca. 20 Mio. MWh). ITAD informiert u.a. über die Vorteile thermischer Abfallbehandlungsanlagen im Verhältnis zu anderen Verfahren der Abfallbehandlung im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit und Forschungsvorhaben.
Viele Anlagenbetreiber beschäftigen sich mit der Projektierung von Elektrolyseuren zur Wasserstofferzeugung, um im Rahmen der Sektorenkopplung neue Geschäftsfelder zu erschließen.
KALDEWEI ist ein deutsches Familienunternehmen, das sich seit über 100 Jahren und heute in vierter Generation dem Material Stahl-Emaille verschrieben hat. Zum Portfolio gehören Badewannen, Duschflächen und Waschtische sowie Montagesysteme für den einfachen Einbau. Kostbare Badlösungen aus edler KALDEWEI Stahl-Emaille können am Ende ihrer langen Lebensdauer zu 100 Prozent dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden. Damit leistet KALDEWEI seinen Beitrag für umweltgerechtes Bauen. KALDEWEI hat im Jahr 2021 als erstes Sanitärunternehmen die „Science Based Targets“ unterzeichnet und sich auf den Weg gemacht, klimaneutral zu produzieren. Seit geraumer Zeit unterstützt das Unternehmen in erheblichem Maße das WWF-Meeresschutzprogramm, das sich für die Reduzierung des Plastikmülls in den Ozeanen einsetzt. Aus gelebter Verantwortung gegenüber der Umwelt und den Nachfolgegenerationen.
Gelegen vor den Toren der Millionenstadt Köln sowie mit seinem Autobahnkreuz A61/A4 westlicher Eingang zur Rheinschiene im Zentrum des Rheinischen Reviers, hat sich die Kolpingstadt Kerpen (68.000 Einwohner) unter dem Projekttitel „SpeicherStadtKerpen“ zum Ziel gesetzt, im Rahmen ihrer weiteren Stadtentwicklung den Ausbau erneuerbarer Energien nachhaltig zu steigern und die Transformation der neuen Energiesysteme mitzugestalten.
Die Weiterentwicklung der H2-Infrastruktur von der Produktion, über die Distribution bis zur wirtschaftlichen, lukrativen Abnahme in der Region, soll dabei einer der zentralen Meilensteine dieses Projektes werden.
Lhyfe wurde 2017 in Nantes, Frankreich, gegründet und ist Erzeuger von ausschließlich grünem Wasserstoff für die Verwendung im Mobilitätssektor und der Industrie. In mittlerweile acht europäischen Ländern organisiert und plant Lhyfe nicht nur die Entwicklung von industriellen Produktionsstandorten für grünen Wasserstoff, sondern leitet auch nach erfolgreicher Standortgewinnung den Produktionsprozess und realisiert die Logistik zum Kunden. Mit unserer ersten Anlage in Bouin und mit mehr als 100 weiteren Projekten in Bau und Entwicklung möchten wir mit grünem Wasserstoff als Schlüsselelement zum Gelingen der Energiewende beitragen, um auch nicht direkt-elektrifizierbare Industrieprozesse und Mobilitätsanwendungen zu dekarbonisieren.
Als weltweit führendes Industriegase- und Engineering-Unternehmen deckt Linde das gesamte Spektrum der Wasserstoff-Wertschöpfungskette ab. Von der Wasserstoffproduktion mit Elektrolyse über Speicherung von erneuerbaren Energien bis hin zur Infrastruktur, Wasserstofftankstellen, Kohlenstoffabscheidung, -verwertung und -speicherung. Gehen Sie mit uns in die Zukunft der sauberen Energie! Wir können Sie und Ihre Industriepartner dabei unterstützen, sich durch die Komplexität des Übergangs zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft zu navigieren. Unsere Experten arbeiten mit Ihnen zusammen, um Ihren Weg zu einer emissionsfreien Wirtschaft zu finden, und unterstützen Sie bei Bau und Betrieb des Projekts – bei jedem Schritt. Linde – making our world more productive.
Die Stadtwerke Lingen GmbH ist ein regionaler Energieversorger mit den Sparten Strom, Gas Wasser und Wärme. Wir versorgen rund 62.000 Einwohner mit Energie. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Betrieb eines Bürgerwindparks und eigener Windkraftanlagen in Niedersachsen. Wir sind Dienstleister für unsere Kunden und garantieren Versorgungssicherheit. Mit der Energiewende sind der Klimaschutz und die Sektorkopplung für uns erklärtes Ziel.
Mit über 57.000 Einwohnern ist die große selbstständige Stadt Lingen (Ems) die größte Stadt des Landkreises Emsland und Hochschulstandort. Das Mittelzentrum ist mit über 3.700 ansässigen Gewerbebetrieben der stärkste Wirtschafts- und Industriestandort in der Region und nimmt für die ländliche Umgebung oberzentrale Funktionen insbesondere in den Bereichen Energie, Einzelhandel, Gesundheit und Bildung ein. Lingen (Ems) zählt mit dem Erdgaskraftwerk, dem Kernkraftwerk Emsland und der Erdölraffinerie zu einem der stärksten Energieerzeugungs- und -versorgungsstandorte Deutschlands und ist Netzknotenpunkt mit den 380 kV-Leitungen, der HGÜ und den Gasnetzen.
Die Stadt Lingen und der Landkreis Emsland wollen mit der Gründung der H2-Region Emsland die Energiewende vor Ort gestalten. Die Entwicklung des grünen Wasserstoffs soll dabei eine entscheidende Rolle spielen und den Weg in die Energiewende durch die Vernetzung der Unternehmen, Kommunen und der Hochschule ebnen.
Seit mehr als 120 Jahren verbindet sich mit dem Namen Messer Kompetenz rund um das Thema Industriegase. Messer erzeugt und liefert Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Kohlendioxid, Wasserstoff, Helium, Schweißschutzgase, Spezialgase, medizinische Gase und viele verschiedene Gemische. Ebenso vielseitig wie das Spektrum der Gase sind die Branchen, die von diesen Gasen und dem anwendungstechnischen Know-how der Messer-Mitarbeiter profitieren. Erfahrung und Innovationsstärke bietet Messer u.a. als Lieferant von Wasserstoff als Energieträger. So betreibt das Unternehmen beispielsweise Wasserstofftankstellen für einige der weltweit größten Flotten an Wasserstoffbussen, Gabelstaplern und anderen Flurförderfahrzeugen. Mit dem Beitritt zu GET H2 und zur European Clean Energy Alliance will Messer sein umfassendes Know-how im Sinne eines effizienten und effektiven Einsatzes von grünem Wasserstoff in Deutschland und ganz Europa einbringen.
MorGen Mobility, ursprünglich als JET H2 Energy im Juli 2022 gegründet, treibt als Pionier den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur für den nachhaltigen Verkehr in Deutschland, Dänemark und Österreich voran. MorGen Mobility ist eine Tochter von MorGen Energy mit Sitz in Zürich, Schweiz. Als Teil der MorGen Energy-Familie trägt MorGen Mobility zur Entwicklung eines grünen Wasserstoff-Ökosystems bei, indem es Wasserstofftankstellen baut und betreibt, um die Verbreitung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen in ganz Europa zu beschleunigen.
Als zukunftsorientierter, regionaler Energieversorger mit über 190 Mitarbeiter*innen beliefern wir unsere Kunden in der Grafschaft Bentheim, im Emsland und darüber hinaus sicher mit Strom, Erdgas, Wärme, Wasser und Breitband. Die Dynamik der Energiewirtschaft stellt uns vor viele neue Aufgaben und bietet Chancen für unternehmerisches Wachstum.
Wir stellen uns dieser Herausforderung.
Der Landkreis Osnabrück gehört in Niedersachsen zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen mit weltweit führenden Herstellern innovativer Produkte, einer auch in den nächsten Jahren ausgeglichenen demografischen Entwicklung und einem lebenswerten Arbeits- und Wohnumfeld inmitten des UNESCO Geoparks TERRA.vita. Viele Faktoren zeichnen den Landkreis Osnabrück als starken Wirtschaftsstandort aus. Dazu gehören die Lage zu den Absatzmärkten und die Verkehrsanbindung, die verfügbaren Flächenressourcen und das Fachkräftepotenzial oder die Erreichbarkeit von Forschungs- und Innovationseinrichtungen. Von entscheidender Bedeutung ist aber auch der Zugang zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Für den Landkreis Osnabrück ist die Wasserstoffversorgung eine wichtige Voraussetzung für die Zukunft der energieintensiven Wirtschaftszweige im Osnabrücker Land. Wir unterstützen daher die Ziele der GET H2 Initiative als Informations- und Wissensplattform und Impulsgeber für Umsetzungsprojekte.
OXEA (ehemals OQ Chemicals) ist weltweiter Hersteller von Oxo Intermediates und Oxo Performance Chemicals wie Alkohole, Polyole, Carbonsäuren, Spezialester und Amine. Diese werden zur Herstellung von hochwertigen Beschichtungen, Schmierstoffen, kosmetischen und pharmazeutischen Produkten, Aroma- und Duftstoffen, Druckfarben sowie Kunststoffen verwendet. OXEA beschäftigt weltweit mehr als 1 200 Mitarbeitende und vertreibt seine Chemikalien in über 60 Ländern.
Die international tätige PNE-Gruppe ist einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See und ein „Clean Energy Solutions Provider“, ein Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs von Windparks. Das Angebot des Unternehmens umfasst neben der Windenergie auch Photovoltaik, Stromspeicherung und Power-to-X-Technologien mit dem Schwerpunkt auf Wasserstoff.
Die ROSEN Gruppe ist ein weltweit führender Anbieter von Integritätslösungen, um den sicheren und verlässlichen Betrieb industrieller Anlagen zu gewährleisten. Mit der Integration von Expertenwissen und neusten Inspektionstechnologien in einem ganzheitlichen Integritätsansatz reduziert die ROSEN Gruppe die Risiken bei der Umstellung bestehender Erdgasinfrastrukturen auf Wasserstoff. Dadurch trägt ROSEN zu einer sicheren Verlängerung der Lebensdauer bestehender Anlagen und zur effizienten Umsetzung der Energiewende bei.
Wir sind in Bayerisch-Schwaben Ihr Partner für ein hochmodernes und effizientes Gassnetz, das mit 7.100 km Länge (inkl. Tochtergesellschaften) jährlich rund 12,9 Mrd KWh Erdgas transportiert. Unsere 210 erfahrenen Mitarbeiter pflegen, warten und bauen dieses leistungsfähige Energienetz ständig aus.
Das Gasverteilnetz, das schwaben netz betreibt, ist für die Wärmewende mit Wasserstoff so gut wie bereit. Fast 95 Prozent unseres Netzes sind bereits heute Wasserstoff-ready. Dies haben wir in enger Zusammen-arbeit mit der Initiative H2vorOrt und dem DVGW geprüft. Bei Erweiterungs- und Ersatzmaßnahmen werden in unserem Netz bereits heute ausschließlich Komponenten verbaut, die H2-ready sind. Wir haben einen klar definierten Fahrplan für die komplette Ertüchtigung unseres Netzes für 100 Prozent Wasserstoff und gestalten zum Beispiel im Rahmen von kommunalen Wärmeplanungen gemeinsam mit den Kommunen in unserem Netzgebiet die Wärmewende mit.
Securiton Deutschland ist ein bundesweiter Anbieter von elektronischer Sicherheitstechnik und unter anderem auf das Geschäftsfeld Energie spezialisiert. Mit seinem Sicherheits-Know-how und seinem Netzwerk möchte das Unternehmen der Securitas Gruppe Schweiz zu einem erfolgreichen Hochlauf der Wasserstoffinfrastruktur beitragen. Als neuer Bereich der kritischen Infrastrukturen in Deutschland werden auch die Einrichtungen für die Erzeugung, Verarbeitung und Verwendung von Wasserstoff auf besondere Weise gegen Sicherheitsrisiken von innen und außen abgesichert werden müssen. Securiton Deutschland möchte im Dialog mit den anderen Akteuren der Wasserstoffwirtschaft dazu beitragen, in diesem Bereich eine integrale Sicherheit zu gewährleisten.
Die Siemens AG engagiert sich seit ihrer Gründung im Jahre 1848 für die Entwicklung technologischer Innovationen und treibt mit ihren Kernkompetenzen in der Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung ganze Industrien voran. Heute unterstützt sie ihre Kundenaktiv bei der Defossilisierung – auch mit Anwendungen entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Siemens unterstützt Prozess-OEMs, EPCs und Endkunden von der Planung, über die Systemintegration bis hin zur Inbetriebnahme und Instandhaltung von Ausrüstungsmodulen oder ganzen Anlagen. Damit kann die Siemens AG eine wichtige Rolle beim Aufbau der Wasserstoffwirtschaft spielen.
Der Kreis Steinfurt ist eine der drei Modellregionen H2-Mobilität NRW und erarbeitet derzeit das Feinkonzept. Da die Leitungsverbindung von Lingen zum Ruhrgebiet das Kreisgebiet kreuzt und der Kavernenspeicher in Gronau-Epe sich in unmittelbarer Nähe befindet, ergeben sich hier Kooperationsmöglichkeiten, die die zeitnahe Weiterentwicklung der H2-Infrastruktur realistisch erscheinen lassen. Die Projektpartner sind mit dem Kreis Steinfurt im Dialog zu konkreten Verbindungsmöglichkeiten der Projekte.
TankMatch ist Dienstleister für den Transport von Mineralölprodukten, Flüssigchemikalien sowie nachhaltigen Flüssigprodukten. Der Transport wird über das umfangreiche europäische Schienen- und Wasserstraßennetz sowie die europäischen Seehäfen abgewickelt. Zur Zeit verfügen wir über eine hochmoderne Doppelhüllenflotte von ca. 60 Tankschiffen sowie einen Pool von ca. 350 Kesselwagen im Wagenmanagement. Wasserstoff sehen wir als mögliche Antriebsalternative für unsere Schiffsflotte sowie auch als zu transportierendes Produkt.
Die Technologieförderung Münster ist ein Zukunftsgestalter. Wir betreiben mehrere Technologiezentren, in denen fast 100 technologieorientierte Gründer und Unternehmen moderne Büro- und Laborflächen mit insgesamt ca. 20.000 m² Fläche nutzen. Unsere Fokusthemen sind: 1. Erneuerbare Energien und Speichertechnologien (Smart Energy) 2. Digitale und präventive Medizintechnologien (Smart Health Care) 3. Datengetriebene Geschäftsmodelle (Smart Production and Data Management) Im Bereich Smart Energy fördern wir ein Wasserstoff-Cluster. Unser Ziel ist es, Münster als anerkannten Forschungs- und Technologiestandort für die Wasserstoff-Wertschöpfungskette mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern zu profilieren. Dabei betrachten wir alle Stufen der Wertschöpfungskette, von der Erzeugung über den Transport und die Speicherung bis hin zur Nutzung des Wasserstoffs. Zu unseren Aktivitäten gehören Vernetzung, Projektinitiierung und -koordination, Förderberatung und Öffentlichkeitsarbeit.
THOST zählt mit über 600 Mitarbeitenden an 21 Standorten im In- und Ausland zu den führenden Unternehmen im Projektmanagement. Als Familienunternehmen koordinieren und steuern wir seit über 35 Jahren die Entwicklung, Planung und Realisierung komplexer Projekte in zahlreichen Branchen. Mit unserer jahrzehntelangen, sektorenübergreifenden Erfahrung sowie unserer Vernetzung in Industrie und Forschung setzen wir Wasserstoffprojekte mit Expertise um. Unser Projektmanagement für eine nachhaltige Energieversorgung: Fördermittelberatung und -management, Genehmigungsmanagement, Termin-, Kosten- und Ressourcenplanung, Multiprojekt- und Portfoliomanagement. Wir übernehmen Verantwortung. Projekte sind unsere Welt.
Die Wasserstoff Entwicklungs GmbH & Co. KG bringt den Energieträger Wasserstoff ins Westmünsterland. Wir verfolgen das Ziel, in der Region eine auf Wasserstoff basierende Wirtschaft aufzubauen. Als wesentlicher Meilenstein setzt dies eine lokale, stabile und sichere Netzinfrastruktur für den Transport von Wasserstoff voraus. Darum kümmern wir uns!
Die Westfalen-Gruppe ist Experte für Technische und Medizinische Gase, Wärme und Kälte und zukunftsfähige Mobilität. Seit 100 Jahren sorgt das 1923 gegründete Familienunternehmen für den sicheren Einsatz von gasförmigen und flüssigen Stoffen und Gemischen. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen unterstützt Westfalen Kundinnen und Kunden auf dem Weg zu nachhaltigem Fortschritt – und der Energieträger Wasserstoff spielt dabei in immer mehr Bereichen eine immer gewichtigere Rolle. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Münster ist mit über 20 Produktionsstandorten und zahlreichen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweiz und Österreich tätig. Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete die Westfalen-Gruppe mit rund 1.800 Mitarbeitenden einen Umsatz von etwa 1,9 Milliarden Euro.
Gut vernetzt für eine sichere Energieversorgung. Die Westnetz GmbH mit Sitz in Dortmund ist der größte Verteilnetzbetreiber im Westen Deutschlands. Als Tochtergesellschaft des Energiedienstleisters und Infrastrukturanbieters Westenergie AG plant, baut und betreibt die Westnetz Strom-, Erdgas-, Wasser- und Breitbandnetze in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Das von der Westnetz betriebene Stromnetz misst 175.000 Kilometer und das Erdgasnetz rund 24.000 Kilometer. Rund 6.000 Beschäftigte stellen sicher, dass die Menschen im Versorgungsgebiet der Westnetz rund um die Uhr mit Energie und schnellem Internet versorgt werden.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile – auf die Vernetzung kommt es an. Die WiN EMSCHER-LIPPE GmbH stellt seit 1990 solche Vernetzungen zwischen Personen und Organisationen städteübergreifend her. WiN steht für WirtschaftsfördererNetzwerk und fungiert als regionale Klammer und Koordinator der kommunalen Wirtschaftsförderungen und als Schnittstelle zur Business Metropole Ruhr GmbH und zu den Kammern. Sie ist die wirtschaftsorientierte Interessenvertretung der Region gegenüber der Landesregierung. Sie unterstützt Unternehmen, fördert die Fachkräfteentwicklung, initiiert und konzipiert innovative Projekte und führt diese durch. Dafür akquiriert die WiN Emscher-Lippe GmbH für die Region Fördermittel von Land, Bund und EU. Über konkrete Projekte hinaus arbeitet die WiN langfristig an Zukunftsthemen: Digitalisierung, Energie und Energiewende, Chemie, Nachhaltigkeit sowie Bildung, Qualifizierung und Beschäftigungsaufbau. Die Zusammenarbeit mit überregional ansässigen Partnern wird konsequent weiter entwickelt. So gestaltet sie die Zukunft der Region maßgeblich mit. Seit Ende 2019 unterhält die WiN Emscher-Lippe GmbH auch eine Wasserstoffkoordination zur regionalen Vernetzung von Aktivitäten und Akteuren. Die Wasserstoffkoordination wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen finanziell gefördert.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR ist ein kommunales Unternehmen der Stadt Duisburg. In den Themenfeldern der Abfallwirtschaft, der Stadtreinigung, dem Winterdienst und der Entwässerung sind wir für private Haushalte, Gewerbe und Industrie tätig. Verschiedene Tochter- und Beteiligungsgesellschaften ergänzen unser Portfolio. Im Bereich Wasserstoff können wir uns einen Beitrag zur Erzeugung von Wasserstoff mit unseren drei eigenen Kläranlagen und der Beteiligung an einer der größten Müllverbrennungsanlagen Deutschlands vorstellen. Da wir bereits jetzt Wasserstofffahrzeuge einsetzen, ab dem ersten Halbjahr 2020 eines der ersten Abfallsammelfahrzeuge mit Brennstoffzellen in Deutschland einsetzen werden und wir mit etwa 800 eigenen Fahrzeugen weitere Umstellungen des Fuhrparks wünschen, steht das Thema Wasserstoff als alternativer Antrieb auf unserer Agenda. In diesem Kontext beschäftigen wir uns auch mit dem Thema Wasserstofftankstelle.
Die 2G Energy AG ist ein international führender Hersteller von Blockheizkraftwerken (BHKW) zur dezentralen Bereitstellung von Strom und Wärme auf der Basis von mit Erdgas, Biomethan, Biogas, Klärgas, Deponiegas oder Wasserstoff betriebenen Gasmotoren. Das Portfolio umfasst Anlagen mit einer elektrischen Leistung von 20 bis 2.500 kW. Das Kundenspektrum reicht vom Landwirt über Kommunen, die Wohnungswirtschaft, Gewerbebetriebe, die mittelständische Industrie und die Großindustrie bis zur Energiewirtschaft. Bereits über 6.000 Blockheizkraftwerke versorgen Liegenschaften auf der ganzen Welt mit klimaneutraler Energie.
Die wasserstoffbetriebenen Blockheizkraftwerke von 2G sind bereits seit 2012 im Einsatz und nutzen 100% Wasserstoff oder jeglichen Mix mit Erdgas, um elektrische und thermische Energie höchst effizient, dezentral zu erzeugen. Bereits mehrere Projekte konnten national und international umgesetzt werden. Des Weiteren können die 2G Gasmotoren der 4. Generation im Bestand auf 100% Wasserstoff umgerüstet werden ohne den eigentlichen Motor zu tauschen. Dies ermöglicht auch zu einem späteren Zeitpunkt die Umrüstung auf eine dezentrale Energieversorgung ohne kohlenstoffhaltige Emissionen.
Projekte
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Erzeugung300 MW Elektrolyse (GET H2 Nukleus)
RWE
Das Projekt GET H2 Nukleus umfasst die Errichtung einer Elektrolyseanlage am Standort des Gaskraftwerks Emsland in Lingen (Ems), Landkreis Emsland, Niedersachsen. Die Anlage wird in drei Ausbaustufen mit einer Gesamtleistung von 300 Megawatt (MW) errichtet. Das Projektziel ist die großskalige, kommerzielle Erzeugung von grünem Wasserstoff, der an industrielle Abnehmer geliefert wird.
Das Vorhaben wird im Rahmen des IPCEI-Programms Hy2Infra (Important Project of Common European Interest) gefördert. Die Förderung erfolgt durch den Bund und das Land Niedersachsen. Inbetriebnahme der ersten 200 MW ist für 2026 geplant, die Erweiterung auf 300 MW für 2027. Die Anlage erzeugt bei Volllast 5,6 Tonnen grünen Wasserstoff pro Stunde.Erzeugung -
TransportWasserstoff-Trainingsstrecke Werne
OGE
Der Aufbau eines flächendeckenden Wasserstoff-Transportnetzes erfordert neben der technischen Infrastruktur auch einen Wissens- und Kompetenzaufbau bei den technischen Mitarbeitenden. Deshalb hat OGE die H2-Trainingsstrecke in Werne gebaut. Hier kann der Umgang mit dem Molekül unter realen Bedingungen geübt und die betrieblichen Abläufe trainiert werden. In einer 3-tägigen Schulung werden sowohl theoretische, insbesondere aber praktische Inhalte vermittelt. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. (GWI) und dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) angeboten.Transport -
Anwendung, ErzeugungSALCOS (Salzgitter Low CO2 Steelmaking)
Salzgitter AG
Die Salzgitter AG stellt am Standort Salzgitter in Niedersachsen die Stahlproduktion auf Wasserstoff um. Das Programm SALCOS® (Salzgitter Low CO2 Steelmaking) vermeidet die Entstehung von CO₂ direkt im Produktionsprozess. Die erste Ausbaustufe besteht aus einer Direktreduktionsanlage mit 2 Millionen Tonnen Jahreskapazität, einem Elektrolichtbogenofen und einer 100-MW-Elektrolyseanlage zur Wasserstofferzeugung auf dem Werksgelände.
Das IPCEI-Projekt wird mit rund einer Milliarde Euro durch den Bund und das Land Niedersachsen gefördert. Der Produktionsstart ist für das erste Halbjahr 2027 geplant. Im ersten Schritt wird rund ein Drittel der Produktion auf das wasserstoffbasierte Verfahren umgestellt. Die vollständige Transformation bis Mitte der 2030er Jahre soll die CO₂-Emissionen um über 95 Prozent reduzieren.Anwendung, Erzeugung -
TransportH2-Leitung Legden-Marl-Scholven
SYNEQT (Evonik)
Das Pipelinesystem von SYNEQT verbindet den Chemiepark Marl und die Raffinerie Scholven in Nordrhein-Westfalen mit dem Wasserstoffkernnetz. Die Gesamtstrecke umfasst mehr als 50 Kilometer betriebsbereite Pipeline, davon wurden 41 Kilometer einer bestehenden Erdgasleitung auf Wasserstoff umgestellt und 13 Kilometer neu gebaut. Ergänzend wurden neue Abschnitte errichtet, darunter eine drei Kilometer lange Pipeline durch den Chemiepark Marl sowie eine zehn Kilometer lange Verbindung nach Gelsenkirchen-Scholven zur Raffinerie. Das System ermöglicht den Transport von maximal 50.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr und bringt klimaneutralen Wasserstoff direkt zu industriellen Abnehmern. Das Projekt ist Bestandteil der Initiative GET H2 Nukleus und wurde von SYNEQT gemeinsam mit Partnern aus der Wasserstoff-Wertschöpfungskette realisiert. Ziel ist die Verbindung der klimaneutralen Erzeugung von grünem Wasserstoff in Norddeutschland mit industriellen Abnehmern in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. SYNEQT schloss die Arbeiten an der Pipeline-Gesamtstrecke von Legden über Marl bis Gelsenkirchen-Scholven in knapp zwei Jahren intensiver Projektarbeit ab. Dabei wurden sechs Stationen im Rahmen der Umstellung einbezogen. Die Pipeline stärkt die Rolle des Chemieparks Marl als Wasserstoff-Knotenpunkt.Transport -
TransportFlow-making hydrogen happen Stufe 1
GASCADE
Im Dezember 2025 wurden 400 Kilometer Wasserstoff-Pipeline in Betrieb genommen. Dafür wurden bestehende Leitungen mit Wasserstoff befüllt. Die Strecke verläuft von Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern bis Bobbau in Sachsen-Anhalt.Transport -
TransportUmstellung Leitungen 40b, 43 und 60
Nowega
Die Leitungen 40b, 43 und 60 verbinden den Raum Lingen im Landkreis Emsland mit Bad Bentheim im Landkreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen und bilden einen wichtigen Abschnitt des entstehenden Wasserstoffnetzes GET H2 NETZ. Die drei Leitungsabschnitte umfassen insgesamt rund 51 Kilometer: Leitung 40b erstreckt sich über 22 Kilometer von der Station Messingen südöstlich von Lingen über den Netzknotenpunkt Schepsdorf bis zur Station Frenswegen nordwestlich von Nordhorn, Leitung 43 verläuft über 11 Kilometer von der Station Schepsdorf bis zur Station Holthausen II mit Anbindung zur bp Lingen, und Leitung 60 führt über 18 Kilometer von der Station Frenswegen bis zur Station Bentheim. Die Leitungen operieren mit einem Betriebsdruck von 70 bar. Die umgestellten Erdgasleitungen dienen dem Transport von grünem Wasserstoff aus Lingen, wo Wasserstoff aus Windstrom erzeugt werden soll, zu industriellen Abnehmern im nördlichen Ruhrgebiet. Das Projekt wurde von der Nowega GmbH umgesetzt und ist Teil des Projekts GET H2 Nukleus, das im Verbund mit den Partnern OGE, RWE und Evonik realisiert wird. Das Projekt wird im Rahmen des IPCEI-Programms gefördert. Die Leitungen 40b und 60 sind seit der erfolgreichen Umstellung betriebsbereit und transportieren Wasserstoff.Transport
300 MW Elektrolyse (GET H2 Nukleus)
Das Projekt GET H2 Nukleus umfasst die Errichtung einer Elektrolyseanlage am Standort des Gaskraftwerks Emsland in Lingen (Ems), Landkreis Emsland, Niedersachsen. Die Anlage wird in drei Ausbaustufen mit einer Gesamtleistung von 300 Megawatt (MW) errichtet. Das Projektziel ist die großskalige, kommerzielle Erzeugung von grünem Wasserstoff, der an industrielle Abnehmer geliefert wird.
Das Vorhaben wird im Rahmen des IPCEI-Programms Hy2Infra (Important Project of Common European Interest) gefördert. Die Förderung erfolgt durch den Bund und das Land Niedersachsen. Inbetriebnahme der ersten 200 MW ist für 2026 geplant, die Erweiterung auf 300 MW für 2027. Die Anlage erzeugt bei Volllast 5,6 Tonnen grünen Wasserstoff pro Stunde.
Wasserstoff-Trainingsstrecke Werne
Der Aufbau eines flächendeckenden Wasserstoff-Transportnetzes erfordert neben der technischen Infrastruktur auch einen Wissens- und Kompetenzaufbau bei den technischen Mitarbeitenden. Deshalb hat OGE die H2-Trainingsstrecke in Werne gebaut. Hier kann der Umgang mit dem Molekül unter realen Bedingungen geübt und die betrieblichen Abläufe trainiert werden. In einer 3-tägigen Schulung werden sowohl theoretische, insbesondere aber praktische Inhalte vermittelt. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. (GWI) und dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) angeboten.
SALCOS (Salzgitter Low CO2 Steelmaking)
Die Salzgitter AG stellt am Standort Salzgitter in Niedersachsen die Stahlproduktion auf Wasserstoff um. Das Programm SALCOS® (Salzgitter Low CO2 Steelmaking) vermeidet die Entstehung von CO₂ direkt im Produktionsprozess. Die erste Ausbaustufe besteht aus einer Direktreduktionsanlage mit 2 Millionen Tonnen Jahreskapazität, einem Elektrolichtbogenofen und einer 100-MW-Elektrolyseanlage zur Wasserstofferzeugung auf dem Werksgelände.
Das IPCEI-Projekt wird mit rund einer Milliarde Euro durch den Bund und das Land Niedersachsen gefördert. Der Produktionsstart ist für das erste Halbjahr 2027 geplant. Im ersten Schritt wird rund ein Drittel der Produktion auf das wasserstoffbasierte Verfahren umgestellt. Die vollständige Transformation bis Mitte der 2030er Jahre soll die CO₂-Emissionen um über 95 Prozent reduzieren.
H2-Leitung Legden-Marl-Scholven
Das Pipelinesystem von SYNEQT verbindet den Chemiepark Marl und die Raffinerie Scholven in Nordrhein-Westfalen mit dem Wasserstoffkernnetz. Die Gesamtstrecke umfasst mehr als 50 Kilometer betriebsbereite Pipeline, davon wurden 41 Kilometer einer bestehenden Erdgasleitung auf Wasserstoff umgestellt und 13 Kilometer neu gebaut. Ergänzend wurden neue Abschnitte errichtet, darunter eine drei Kilometer lange Pipeline durch den Chemiepark Marl sowie eine zehn Kilometer lange Verbindung nach Gelsenkirchen-Scholven zur Raffinerie. Das System ermöglicht den Transport von maximal 50.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr und bringt klimaneutralen Wasserstoff direkt zu industriellen Abnehmern. Das Projekt ist Bestandteil der Initiative GET H2 Nukleus und wurde von SYNEQT gemeinsam mit Partnern aus der Wasserstoff-Wertschöpfungskette realisiert. Ziel ist die Verbindung der klimaneutralen Erzeugung von grünem Wasserstoff in Norddeutschland mit industriellen Abnehmern in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. SYNEQT schloss die Arbeiten an der Pipeline-Gesamtstrecke von Legden über Marl bis Gelsenkirchen-Scholven in knapp zwei Jahren intensiver Projektarbeit ab. Dabei wurden sechs Stationen im Rahmen der Umstellung einbezogen. Die Pipeline stärkt die Rolle des Chemieparks Marl als Wasserstoff-Knotenpunkt.
Flow-making hydrogen happen Stufe 1
Im Dezember 2025 wurden 400 Kilometer Wasserstoff-Pipeline in Betrieb genommen. Dafür wurden bestehende Leitungen mit Wasserstoff befüllt. Die Strecke verläuft von Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern bis Bobbau in Sachsen-Anhalt.
Umstellung Leitungen 40b, 43 und 60
Die Leitungen 40b, 43 und 60 verbinden den Raum Lingen im Landkreis Emsland mit Bad Bentheim im Landkreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen und bilden einen wichtigen Abschnitt des entstehenden Wasserstoffnetzes GET H2 NETZ. Die drei Leitungsabschnitte umfassen insgesamt rund 51 Kilometer: Leitung 40b erstreckt sich über 22 Kilometer von der Station Messingen südöstlich von Lingen über den Netzknotenpunkt Schepsdorf bis zur Station Frenswegen nordwestlich von Nordhorn, Leitung 43 verläuft über 11 Kilometer von der Station Schepsdorf bis zur Station Holthausen II mit Anbindung zur bp Lingen, und Leitung 60 führt über 18 Kilometer von der Station Frenswegen bis zur Station Bentheim. Die Leitungen operieren mit einem Betriebsdruck von 70 bar. Die umgestellten Erdgasleitungen dienen dem Transport von grünem Wasserstoff aus Lingen, wo Wasserstoff aus Windstrom erzeugt werden soll, zu industriellen Abnehmern im nördlichen Ruhrgebiet. Das Projekt wurde von der Nowega GmbH umgesetzt und ist Teil des Projekts GET H2 Nukleus, das im Verbund mit den Partnern OGE, RWE und Evonik realisiert wird. Das Projekt wird im Rahmen des IPCEI-Programms gefördert. Die Leitungen 40b und 60 sind seit der erfolgreichen Umstellung betriebsbereit und transportieren Wasserstoff.