GET H2 setzt Forderungen von VDI und VDE nach deutschlandweiter Infrastruktur für Wasserstoff um

12. Juni 2019. Wasserstoff kann einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten. Zu diesem Schluss kommen der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) in ihrer jetzt veröffentlichten Studie „Brennstoffzellen- und Batteriefahrzeuge“. Da Wasserstoff in Verbindung mit Power-to-Gas ein optimaler Weg sei, um erneuerbaren Strom zu speichern und in allen Sektoren verfügbar zu machen, empfehlen die Autoren den „Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur“. Diese Forderungen will auch die Initiative GET H2 mit ihrem Konzept einer deutschlandweiten H2-Infrastruktur umsetzen.



Die Bausteine, die VDI und VDE empfehlen, finden sich alle auch bei GET H2 wieder:

  • Anlagen der Elektrolyse zur großtechnischen Umwandlung von erneuerbarem Strom in grünen Wasserstoff,
  • bestmögliche Nutzung der vorhandenen Gasinfrastruktur (Pipelines und Speicher),
  • Möglichkeit der dezentralen Verteilung des grünen H2 über bestehende Infrastruktur für herkömmliche Flüssigkraftstoffe,
  • Nutzung der Elektrolyse-Abwärme für lokale Fernwärmenetze


Zusätzlich zu der Verwendung im Bereich Mobilität, der in der Studie der beiden Verbände im Mittelpunkt steht, setzt GET H2 auf die Versorgung von Industrien, die Wasserstoff in ihrer Produktion einsetzen, dezentrale Elektrolysekonzepte erarbeiten, sowie auf Möglichkeiten zur Rückverstromung des grünen H2 als Absicherung für Dunkelflauten oder Spitzenlastzeiten. Auf diesem Weg wird eine effiziente Sektorenkopplung ermöglicht, die entscheidend dazu beitragen kann, die ehrgeizigen Klimaziele in Deutschland zu erreichen.

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